Ehrenamtliche Mitarbeit

helme- mitarbeit
Foto: cocaline/photocase.de

Einzel- und Sprachpatenschaften

Vielen MigrantInnen fehlt es an Kontakten. Es fehlt ihnen an Informationen, mit welchen Fragen oder Problemen sie sich an wen wenden können. Sie beherrschen die deutsche Sprache oft nur bruchstückhaft und kennen sich in der Gesellschaft und im städtischen Leben nur wenig aus. Hier unterstützt eine Einzel- oder Sprachpatenschaft. Familienpatenschaften werden nur in Einzelfällen vermittelt.

Grundsätzlich sollen die Patenschaften mindestens ein halbes Jahr bestehen. Einen kontinuierlichen längeren Kontakt sehen wir aber als wünschenswert an. Der zeitliche Rahmen einer Patenschaft umfasst etwa 2-3 Stunden pro Woche tagsüber. Eine Vermittlung für Zeiten ab ca. 17.30/18.00 Uhr oder auch für das Wochenende ist nur in Einzelfällen möglich.

Die Freiwilligen werden während ihres Engagements von der zuständigen Mitarbeiterin bei allen Fragen und Problemen bestmöglich unterstützt. Zuständig ist Frau Hamida M. Steinhaus, Telefon 0251-14486-12, E-Mail steinhaus(at)ggua.de.

Das TIB Café 

bietet Flüchtlingen und MigrantInnen konkrete Unterstützung und Beratung bei der Arbeits- und Wohnungssuche an. PraktikantInnen und Ehrenamtliche begleiten die Klientel in die hauptamtliche Beratung zu arbeitsrechtlichen und sozialrechtlichen Fragen, um sie dann in Bewerbungsverfahren zu unterstützen oder/und zu entsprechenden Einrichtungen, z.B. Bildungsinstitutionen, Agentur für Arbeit, zu begleiten. Das TIB Café findet montags von 9–12 Uhr als offener Treff in der GGUA statt. Während der Woche können Einzeltermine zur weiteren Unterstützung vereinbart werden.

Kontakt: Hamida M. Steinhaus, Telefon 0251-14486-12, E-Mail steinhaus(at)ggua.de.

Das Quassel Café,

ein Treffpunkt für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, findet an jedem 2. Dienstag im Monat statt. Vielen Frauen mangelt es an Kontakten, um Deutschkenntnisse zu üben. Um sich kennen zu lernen, gemeinsam voneinander zu erfahren und um mal etwas in der Stadt zu unternehmen, treffen sich Frauen einmal im Monat. Aus diesem Café sind auch Sprachpatenschaften entstanden, in denen sich zwei Frauen regelmäßiger verabreden, um ein „deutsches Schwätzchen zu halten“.

Kontakt: Hamida M. Steinhaus, Telefon 0251-14486-12, E-Mail steinhaus(at)ggua.de.

Das Projekt „Schlauberger

Im Schuljahr 2004/2005 gründete die GGUA in Münster das Pat*innen-Projekt „Schlauberger“, in dem ehrenamtlich engagierte Erwachsene Schülerinnen und Schülern mit Flucht- und Migrationshintergrund bei den Hausaufgaben und beim Deutschlernen helfen. Das Projekt kooperiert dabei sowohl mit Schulen als auch mit außerschulischen Trägern. Laufend werden ca. 80 Kinder und Jugendliche von ebenso vielen ehrenamtlich Engagierten individuell auf ihrem Bildungsweg begleitet.

Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zur Erhöhung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu leisten.

Kontakt: Barbara Veldkamp, Telefon 0251-14486-22, E-Mail schlauberger(at)ggua.de

Das Bildungsprojekt „Flucht und Asyl“

wurde 2010 ins Leben gerufen und bietet nun interessierten Schulen und anderen Einrichtungen die Durchführung von Workshops an, in denen die Themen Flucht und Asyl von der rechtlichen, politischen und sozialen Seite erfahrungsorientiert behandelt werden. Dabei werden auch damit verknüpfte Bereiche, wie Rassismus, Nationalismus und soziale Gerechtigkeit angesprochen. Die Workshops werden von Ehrenamtlichen geplant und durchgeführt und richten sich an Jugendliche. Zwischen den Ehrenamtlichen finden monatliche Treffen zur eigenen thematischen und didaktischen Weiterbildung statt.

Kontakt: bildungsarbeit(at)ggua.de, Telefon 0251-14486-22

Qualifizierungsreihe für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Viele Menschen in Münster engagieren sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit.
Das Kommunale Integrationszentrum, die FreiwilligenAgentur Münster, das Sozialamt, das Jobcenter, die Integrationsagenturen der Caritas und des DRK, mobim und die GGUA bieten gemeinsam eine kostenfreie Qualifizierungsreihe für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit an. Themen sind u.a.:

•    Anregungen für Ehrenamtliche in Deutschkursen, Sprach- und Lernpatenschaften
•    Arbeit und Ausbildung
•    Asyl- und sozialrechtliche Grundlagen
•    Gesundheit und Krankheit
•    Interkulturelle Kompetenz und Rollenverständnis
•    Wohnen

    Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich.

    zum PDF der Qualifizierungsreihe

    Kinder- und Jugendschutz - Erweitertes Führungszeugnis in der Kinder- und Jugendarbeit der GGUA

    In den letzten Jahren sind immer wieder Übergriffe auf Kinder und Jugendliche in Heimen, Pflegefamilien, Schulen und offenen Einrichtungen der Jugend- und Behindertenhilfe bekannt geworden. Laut Kinderschutzbund suchen Menschen mit pädosexueller Orientierung häufig gezielt, bezahlt oder ehrenamtlich, Betätigungsfelder, die ihnen den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen ermöglichen. Sexueller Missbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen ist ein Vergehen, das unser aller größte Aufmerksamkeit fordert. Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, dass wir alles tun, um sie vor sexuellen Übergriffen und sexualisierter Gewalt zu schützen!
    Zum 1. Mai 2010 hat der Gesetzgeber im Bundeszentralregister (BZRG) in §§ 30a und 31 das ‚erweiterte Führungszeugnis’ eingeführt. Dieses kann Personen erteilt werden, die beruflich, ehrenamtlich oder in sonstiger Weise kinder- oder jugendnah tätig sind oder tätig werden wollen. Die Einführung eines (erweiterten) Führungszeugnisses ist eine wichtige Maßnahme, von der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Gebrauch machen können und die dem Schutz junger Menschen dient.
    Die GGUA, als Träger der freien Jugendhilfe, macht sich stark für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt und verlangt von allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen das erweiterte Führungszeugnis.

    Nähere Informationen finden Sie hier

     

     

    Förderung

    Die Koordination unserer Ehrenamtsarbeit und die Schulung und Begleitung der Ehrenamtlichen wird unter anderem gefördert durch: