Schulungen für „Schlauberger“-Patinnen und -Paten und Ehrenamtliche anderer Arbeitsbereiche der GGUA

Freitag, 17.11.17, 14–19 Uhr:
Asyl- und sozialrechtliche Grundlagen
Referent: Claudius Voigt, Projekt Q, GGUA

Dienstag, 7.11.17, 18–19:30 Uhr:
Schwierigkeiten beim Deutschlernen
Referentin: Marie Gorschlüter, Spielraum Lernen

Dienstag, 17.10.17, 19–20:30 Uhr:
Konzentration – Wie kann ich in der Einzelförderung Schülerinnen und Schüler bei ihrer Konzentration unterstützen?
Referentin: Eva Radermacher, Schulpsychologische Beratungsstelle Münster

Dienstag, 30.5.17, 18–19:30 Uhr:
Schwierigkeiten beim Mathelernen
Referentin: Marie Gorschlüter, Spielraum Lernen

Freitag, 10.3.17, 14–19 Uhr:
Einführung ins Sozialrecht für Flüchtlingen
Referentin: Kirsten Eichler, Projekt Q, GGUA

Freitag, 3.3.17, 14–19 Uhr:
Einführung ins Asyl- und Ausländerrecht
Referentin: Kirsten Eichler, Projekt Q, GGUA

Ort der Veranstaltungen: GGUA-Geschäftsstelle, Hafenstraße 3–5, 2. Etage


Qualifizierungen von und in Zusammenarbeit mit anderen Anbietern
sind in dem hier herunterladbarem PDF gelistet

 

 

Aktionen und Projekte 2017

Foto: Chitam Jaber

Schule und Lernen sind natürlich nicht alles!

Darum gibt es innerhalb des „Schlauberger“-Schulprojektes unter anderem auch Tanz-, Zukunfts- und Erlebnisprojekte.

Im Fokus stehen bei diesen zusätzlichen Projekten die Stärken und Talente der Kinder sowie Spaß (z. B. bei Ausflügen in den Zoo oder ins Puppentheater) oder Entspannung (z. B. beim autogenen Training mit Märchen).

Aktionen und Projekte der vergangenen Jahre sind hier nachzulesen.

Ein Nachmittag im Zoo

Foto: Schlauberger

An einem Samstag im Juli, kurz vor Beginn der Sommerferien, folgten acht Kinder zusammen mit ihren Lernpat*innen der Einladung zu einem Ausflug in den münsterschen Allwetterzoo.
Bei schönstem Sommerwetter zog die Gruppe an Flamingos und Pelikanen vorbei zu den Wildkatzengehegen, in denen Löwe und Gepard in der Sonne schläfrig vor sich hindösten. Auch die langschwänzigen Mantelaffen blickten ein wenig gelangweilt auf die kleinen Besucherinnen und Besucher herab, die deshalb schnell zum ersten Höhepunkt eilten, der Elefantenfütterung! Was für eine Sensation, einen rauen Elefantenrüssel zu spüren, wenn er behutsam das Gurkenstück von der ausgestreckten Kinderhand pflückt!
Nach einer Pause mit Getränken und Süßigkeiten stürmten die Kinder den großen Spielplatz. Kannten sie sich bislang untereinander kaum, so war spätestens jetzt, beim gemeinsamen Rutschen, Schaukeln und Klettern, das Eis gebrochen.
Später trennte sich die Gruppe. Während es die Jungen eher zu den Wölfen und Bären zog, drängten die Mädchen zum Streichelzoo, der mit seinen Ziegen zum vorsichtigen Füttern und zu „angstvollem“ Weglaufen einlud, wurde eines der Tiere mal etwas aufdringlicher…
Vor allem die Fröhlichkeit der Kinder und ihr gutes Einvernehmen miteinander machten diesen Ausflug in den Zoo zu einem erinnerungswürdigen Nachmittag. Ermöglicht wurde er durch das „Komm-An NRW“-Förderprogramm des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

2:1 für Preußen Münster

„Ein schönes Angebot“, so kommentierte ein „Schlauberger“-Pate die Einladung zum Besuch eines Profi-Fußballspiels im münsterschen Preußenstadion. Die 13 Eintrittskarten, finanziert durch die „KOMM-AN NRW“-Förderung des MAIS des Landes Nordrhein-Westfalen, waren denn auch schnell vergeben. Ein Mädchen und sechs Jungen fanden sich gemeinsam mit ihren Pat*innen pünktlich und erwartungsvoll auf dem Vorplatz des Stadions ein.
Hier der Bericht des „Schlauberger“-Reporterteams Tim Kifa und Matthias Schrapper:
„Bei strahlendem Sonnenschein besuchten wir am 25.03.2017 das Heimspiel von Preußen Münster gegen VfR Aalen. Auf unseren Plätzen auf der Haupttribüne unmittelbar am Spielfeldrand konnten wir beobachten, wie sich die ca. 50 mitgereisten Unterstützer aus Aalen und die Fans der Preußen aufs Anfeuern vorbereiteten. Die Münsteraner Ostkurve beeindruckte durch eine Choreografie mit großen Flaggen und lauten Gesang. Einige von uns waren zum ersten Mal in einem Fußballstadion. Sie staunten, dass das Spielfeld von nah besehen viel kleiner wirkt, und dass somit mögliche Räume im Spiel viel enger sind, als der Zuschauer vor dem Fernseher das erkennen kann.
Unmittelbar nach dem Anpfiff begann die Münsteraner Mannschaft druckvoll und gefiel mit augenscheinlich einstudierten Kombinationen über die linke Seite. Es waren jedoch die Gäste aus Aalen, die durch einen Distanzschuss in der 6. Minute durch Weizmüller in Führung gingen. Aus unserer Gruppe wurde der Vorwurf eines Torwartfehlers laut. Die Preußen ließen sich durch das frühe Gegentor jedoch nicht verunsichern und glichen durch Koblylanski in der 12. Minute nach einer ansehnlichen Kombination aus.
Nach der furiosen Anfangsphase sahen die rund 7500 Zuschauer jedoch, wie die Partie allmählich verflachte. Mangels Intensität auf dem Spielfeld verließen einige aus unserer Gruppe die Haupttribüne, da das große Vordach leider neben Regen auch die Sonne abhält.
Während der Halbzeitpause stärkten wir uns mit Snacks und Getränken und erwarteten den Wiederanpfiff. Preußen kam deutlich besser aus der Kabine, erspielte sich einige Großchancen und ging in der 62. Minute durch einen Kopfball durch den aufgerückten Verteidiger Al-Hazaimeh in Führung. Der Spieler lief sofort zum Jubeln in die Ostkurve, brach dort jedoch zum Erstaunen von Fans, Spielern und Betreuern zusammen. Es schien so, als hätte er sich beim Kopfball verletzt. Nach wenigen Minuten der Behandlung am Spielfeldrand konnte er jedoch unter großem Jubel der Preußenanhänger das Spielfeld wieder betreten.
Die Fans im Stadion feuerten ihre Mannschaft mit Sprechchören zum Durchhalten an. Aalen lauerte noch eine Weile auf den Ausgleich, konnte das Tor der Münsteraner aber nicht mehr entscheidend gefährden.
Preußen gewann 2:1 und rückt in der Tabelle auf Platz 13 vor. Bei bestem Wetter und mit Sieg der Heimmannschaft ging unser Besuch bei Preußen Münster zu Ende.“