Qualifizierungsreihe für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Viele Menschen in Münster engagieren sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit.
Die GGUA, das Kommunales Integrationszentrum, die FreiwilligenAgentur und die Integrationsagenturen der Caritas und des DRK bieten 2016 gemeinsam eine kostenfreie Inforeihe für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit. Themen sind u.a.:

  • Psychosoziale Belastung und Traumata von Flüchtlingen
  • Anregungen für Ehrenamtliche in Deutschkursen und Sprachpatenschaften
  • Workshops für Paten und zur Arbeit mit Kindern
  • Asylrechtliche Grundlagen
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Krankheit und Abschied

Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich. Die Anmeldungen laufen über die Freiwilligen Agentur.

zu der Veranstaltungsreihe


Die laufenden Termine zu den GGUA internen Veranstaltungen finden Sie recht unter Termine und Ankündigungen.

Tierisches Theater - die Sommerferien bei den Schlaubergern

In den Sommerferien war bei den Schlaubergern nicht nur Deutschüben und Lernen angesagt.

Vielmehr wurde Theater gespielt

... es wurde sich ausprobiert...

... es wurde gemeinsam gestaltet...

... es wurde erzählt, gespielt, geschrieben...

und die Tiere im Allwetterzoo besucht

... es wurde entdeckt, gestaunt, gelacht...

Wer mehr wissen möchte stöbert einfach unter Schlauberger-Projekte!

Schlauberger übernehmen die Patenschaft für Djandi Djando in Belgrad

„Djandi-Djando“ – Bildung als Chance auf eine Zukunftsperspektive für junge Roma

Djandi-Djando ist ein Projekt zur Hausaufgabenbetreuung und Sprachförderung für Roma-Kinder in Zemun, einem Stadtbezirk von Belgrad. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Djandi-Djando zweimal schlau: die Schlaue – der Schlaue.

Im Rahmen der Kooperation der beiden Vereine GGUA in Münster und VAKTI in Belgrad hat das Projekt Schlauberger die Patenschaft für das junge Projekt Djandi Djando übernommen.

Für die Schulnachhilfe und Hausaufgabenbetreuung Djandi Djando muss eigens ein Raum angemietet werden, da die staatlichen Schulen überbelegt sind und keinen Raum zur Verfügung stellen können. Auch die Kommune verfügt über keine Einrichtungen in den Roma-Siedlungen, in den Privathaushalten schließlich leben meist drei Generationen unter einem Dach.

Darüber hinaus ist es für das Gelingen des Projekts wichtig, dass die Betreuung in erreichbarer Nähe für die Eltern und in vertrauter Umgebung für die Kinder statt findet.

Djandi Djando bietet täglich zwei Stunden vormittags und zwei Stunden nachmittags Nachhilfeunterricht in verschiedenen Fächern an – in Gruppen von 10 bis 15 SchülerInnen. Der Regelunterricht in serbischen Schulen ist in Vormittags- und Nachmittagsklassen aufgeteilt, so dass es möglich ist, in Vormittags- und Nachmittagsgruppen zu arbeiten, was möglichst vielen Kindern die Teilnahme und das Arbeiten in diesem einen Raum ermöglicht.

Die Unterstützung im Erlernen der serbischen Sprache ist ein elementarer Grundstein des Projekts. Aktivitäten wie Theater, Arbeit mit Medien wie Video und Radio sind ein weiterer Bestandteil des Projektes.

Ein Film über das Projekt findet sich hier.

mehr zum Projekt

Lesen macht groß! Bücherspende für das Schlauberger-Projekt

In fremde Welten eintauchen, Abenteuer erleben, sich informieren. Lesen macht Spaß und bildet. Auch das Schlaubergerprojekt der GGUA Flüchtlingshilfe macht Spaß und bildet und auch dort wird gelesen.

Bei den Schlaubergern treffen sich erwachsene LernpatInnen eins-zu-eins mit Kindern aus Zuwanderungsfamilien, machen mit ihnen Hausaufgaben, unterstützen sie beim (Deutsch-)Lernen und lesen mit ihnen. Die Schlauberger gibt es bereits seit Anfang 2005, aktuell finden über 100 Kinder in dem Projekt Unterstützung durch einen Lernpaten.

Zum Jahresende wartet die Buchhandlung Schatzinsel mit einer ganz besonderen Überraschung auf die LernpatInnen und die Kinder: sie spendet dem Schlauberger-Projekt Bücher im Gegenwert von 500 Euro. „Ich finde es klasse, was die Ehrenamtlichen in dem Projekt leisten“ so Peter Seiler von der Schatzinsel und wünscht sich durch die Spende, die Arbeit im Projekt unterstützen zu können. Die Projektleiterin Saskia Zeh freut sich sehr über die Spende und weiß schon genau, wofür sie sie verwenden wird: „ich werde unter anderem eine kleine aber feine Leihstation errichten. Dort haben die Ehrenamtlichen die Möglichkeit zu stöbern und sich Bücher und Material für ihre Arbeit mit den Kindern auszuleihen“.

Wer mehr über die Arbeit der Schlauberger erfahren möchte, kann sich unter 0251/14486-22 oder schlauberger@ggua.de direkt an die Projektleiterin wenden. Wer in der Schatzinsel selber nach Büchern stöbern möchte, findet die Buchhandlung in der Neubrückenstraße 72.

Interkulturelle Begegnungen in der Flüchtlingsarbeit

Alle zwei Jahre findet in Münster der Freiwilligentag statt. Bereits zum vierten Mal hatten die Münsteraner Bürgerinnen und Bürger am 29.09.2012 die Möglichkeiten sich für einen Tag in verschiedenen Projekten und Organisationen zu engagieren und sich über diese zu informieren.

Auch die GGUA öffnete an dem Tag, an dem gleichzeitig auch das interkulturelle Fest stattfand, ihre Pforten. Acht an der Arbeit der GGUA interessierte Bürgerinnen und Bürger haben ihren Weg in die Südstraße gefunden. Sie wurden über die verschiedenen Arbeitsbereiche informiert und näherten sich in unterschiedlichen Übungen der Bedeutung eines offenen, wertschätzenden und kultursensiblen Umgangs mit- und untereinander. Ein Umgang wie er in der Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft unerlässlich ist

In vier Stunden entspannter und doch konzentrierter Atmosphäre arbeiteten die Freiwilligen aktiv und interessiert mit. Sie bekamen die Möglichkeit Befremden und Verunsicherung durch eine Übung der Interkulturelle Begegnung selber konkret zu erleben und anschließend zu reflektieren. In der Auseinandersetzung mit Beispielen von Interkulturellen Missverständnissen wurde deutlich, dass Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Kontexten heraus agieren. Selbst freundliche, gutgemeinte Gesten, Handlungen, Worte können aus einem anderen Kontextsystem ganz gegenteilig aufgefasst werden. Das macht die interkulturelle Begegnung nicht immer einfach und lässt sie manchmal sogar scheitern. Es wurde auch deutlich dass sich Interkulturelle Missverständnisse nicht vermeiden lassen, es jedoch wichtig ist eigenes Verhalten zu reflektieren und sich darüber bewusst zu sein, dass es neben eigenen Erklärungsmustern noch andere in sich kohärente Muster mit derselben Berechtigung gibt.

Was bedeutet Ungerechtigkeit? Welche Auswirkungen hat Chancenungleichheit? Die Bedeutung dieser und weiterer Fragen erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Tag ganz direkt an der eigenen Person. In einer letzten Übung wechselten sie die eigene Perspektive und versetzten sich in unterschiedliche Lebensrealitäten. Sie erfuhren sichtbar was es bedeutet nicht die gleichen Rechte, bessere oder schlechtere Startvoraussetzungen, Chancen und Möglichkeiten als andere Menschen zu haben. Und sie erlebten im Ansatz, was das für ein Gefühl ist, ganz oder in einigen Teilen ausgeschlossen aus der Gesellschaft zu sein.

Der Tag in der GGUA machte deutlich, dass es wichtig ist die eigene Haltung stets auch zu reflektieren, die Augen zu öffnen und Ungerechtigkeiten und Menschenrechtsverletzungen aktiv entgegen zutreten.

Es gibt viel zu tun. Packen wir es an.

Schlauberger hinter der Kasse

Die "Schlauberger" nehmen erneut an dem Projekt „Ideen Initiative Zukunft“ der Deutschen UNESCO-Kommission und dem dm-drogerie-markt teil. 

2011 hat die Initiative den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten und wurde 2012 fortgesetzt.  Diesmal liegt der Schwerpunkt auf der qualitativen Förderung und Bekanntmachung "vorbildlicher Projekte [...], die sich zur Nachahmung eignen" (Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung).

Das "Schlauberger"-Projekt ist ein solches Projekt und nimmt in dem Rahmen der Initiative am 29.02.12 für eine halbe Stunde den Platz hinter einer dm-Kasse ein. Die Einnahmen, die in der Zeit an dieser Kasse erwirtschaftet werden, kommen unserem Projekt als Fördergeld zu Gute!

Sollten Sie und Ihre Freunde also bei dm einkaufen müssen, sparen Sie sich den Einkauf doch für den 29.02.12 auf, kommen zwischen 13:00 und 14:00 Uhr zu der dm-Filiale in der Innenstadt (alter Steinweg 40, 48143 Münster) und unterstützen mit Ihrem Einkauf die Arbeit der vielen Freiwilligen im Schlauberger-Projekt. 

Neben der GGUA sitzt an diesem Tag auch noch ein anderes Projekt für eine halbe Stunde an der Kasse in dieser dm-Filiale. Beide Projekte teilen am Ende schwesterlich. 

Platz sechs für die Schlauberger beim Bürgerprojekt 2011!

Jedes Jahr zeichnet die PSD-Bank gemeinsam mit den Westfälischen Nachrichten und der Neuen Westfälischen Projekte aus, die getragen werden von einem herausragendem ehrenamtlichen Engagement. In einer Feierstunde im September wurden nun die besten 15 Projekte geehrt.

Das "Schlauberger"-Projekt erreichte unter dem diesjährigen Motto "Wissen verbindet" die Finalrunde und belegte am Ende den sechsten Platz von 59 eingegangenen Bewerbungen.

Der Preis ist eine Würdigung des seit Jahren bestehenden Engagements der Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit einsetzen und der guten Arbeit der GGUA vor Ort.

Martin Ostermann, der Begründer der „Schlauberger“ und die Projektkoordinatorin Saskia Zeh freuen sich für die GGUA, die Kinder und die vielen aktiven Ehrenamtlichen über die erhaltene Auszeichnung und den sechsten Platz.

Kinder- und Jugendschutz - Erweitertes Führungszeugnis in der Kinder- und Jugendarbeit der GGUA

In den letzten Jahren sind immer wieder Übergriffe auf Kinder und Jugendliche in Heimen, Pflegefamilien, Schulen und offenen Einrichtungen der Jugend- und Behindertenhilfe bekannt geworden. Laut dem Kinderschutzbund suchen Menschen mit pädosexueller Orientierung häufig gezielt, bezahlt oder ehrenamtlich, Betätigungsfelder, die ihnen den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen ermöglichen.Sexueller Mißbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kinder und Jugendlichen ist ein Vergehen, das unser aller größte Aufmerksamkeit fordert. Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, dass wir alles tun, um sie vor sexuellen Übergriffen und sexualisierter Gewalt zu schützen!

Zum 1. Mai 2010 hat der Gesetzgeber im Bundeszentralregister (BZRG) in §§ 30a und 31 das ‚erweiterte Führungszeugnis’ eingeführt. Dieses kann Personen erteilt werden, die beruflich, ehrenamtlich oder in sonstiger Weise kinder- oder jugendnah tätig sind oder tätig werden wollen. Die Einführung eines (erweiterten) Führungszeugnisses ist eine wichtige Maßnahme von der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Gebrauch machen können und die dem Schutz junger Menschen dient.

Die GGUA, als Träger der freien Jugendhilfe, macht sich stark für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt und wird ab dem 1. September 2011 von allen (haupt- und ehrenamtlichen) MitarbeiterInnen, die in Ihrer Tätigkeit für den Verein kinder- und jugendnah arbeiten, das erweitere Führungszeugnis verlangen.                                                                                                                                  

Nähere Informationen finden Sie hier

"Schlauberger"-Projekt ist für den Deutschen Engagementpreis nominiert

Der Bundestagsabgeordnete Ruprecht Polenz schlägt das Projekt Schlauberger der GGUA Münster für den Deutschen Engagementpreis des Bündnisses für Gemeinnützigkeit vor.

„Bei meinem Besuch war ich begeistert von dem Engagement der Paten. Das Projekt fördert eine bessere Integration der Kinder und zeigt ausgezeichnet, wie einfach es für jeden sein kann, sich in einem Ehrenamt zu engagieren“, lobt Polenz.

Einmal jährlich verleiht die Kampagne "Geben Gibt" den Deutschen Engagementpreis an engagierte Personen oder beeindruckende Projekte. Für diesen Preis kann man sich nicht bewerben, sondern muss von Bürgerinnen und Bürgern vorgeschlagen werden.

Am 22.06.2010 besuchte Ruprecht Polenz die "Schlauberger" in einer der Partnerschulen des Projekts, der Melanchthonschule in Coerde: "Ich finde es imponierend, dass sich über eine längere Zeit ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bereit finden, ein-, zwei- oder dreimal in der Woche ihre Zeit Kindern zu widmen die es schwer haben in der Schule zu folgen, da sie, auf Grund sprachlicher Probleme, manchem nicht so schnell folgen können, wie Andere aus ihrer Klasse. So funktioniert Bürgergesellschaft!" resümiert der CDU-Politiker am Ende seines Besuchs.

Angebot für aktive Freiwillige

Freiwillige der GGUA mit den Spielerinnen des USC Münster

Ausflug zum USC-Bundesligaspiel

 

Mitte Februar bekamen die aktiven Ehrenamtlichen der GGUA die Möglichkeit ein Volleyball Bundesligaspiel der USC Damen live auf der für sie reservierten Stadtwerkebühne im Volleydrom in Münster anzuschauen. Und so fuhr am 13.02.11 ein Gruppe an sportbegeisterten Freiwilligen in einem eigens für sie organisierten Shuttlebus zur Halle am Berg Fidel.

Die Stimmung in der Sporthalle brodelte und die USC Damen schlugen sich tapfer gegen die Spielerinnen aus Stuttgart verloren zum Ende jedoch deutlich. Der Begeisterung der Ehrenamtlichen tat dies jedoch keinen Abbruch und viele offene Frage der Volleyballunerfahrenen unter ihnen wurden nach dem Spiel geduldig von den Spielerinnen beantwortet. Im Bus zurück in die Innenstadt wurde noch viel diskutiert und analysiert und der Volleyballsport hat sicher den ein oder anderen Fan mehr bekommen.

Termine und Ankündigungen

12.02.2016, 12:00-16:30 Uhr:

Schulung für Ehrenamtliche der GGUA: „Einführung in das Aufenthaltsrecht“, Referent: Volker Maria Hügel, Projekt Q, GGUA.

07.03.2016, 18:00-19:30 Uhr:

Schulung für ehrenamtliche LernpatInnen: "Schwierigkeiten beim Lernen von Mathe", Referentin: Jutta Gorschlüter, Lernberaterin Münster.

11.03.2016, 10:00-15:00 Uhr:

Schulung für Ehrenamtliche der GGUA: „Einführung in das Sozialrecht“, Referent: Claudius Voigt, Projekt Q, GGUA.

15.03.2016, 16:00 Uhr:

Gemeinsamer Ausflug für Schlaubergerkinder und ihre PatInnen: "Drucken im Stadtmuseum".

30.09.2016, 10:00-15:00 Uhr:

Schulung für Ehrenamtliche der GGUA: „Einführung in das Aufenthaltsrecht“, Referentin: Kirsten Eichler, Projekt Q, GGUA.

07.10.2016, 10:00-15:00 Uhr:

Schulung für Ehrenamtliche der GGUA: „Einführung in das Sozialrecht“, Referentin: Kirsten Eichler, Projekt Q, GGUA.

11.10.2016, 18:00-19:30 Uhr:

Schulung für ehrenamtliche LernpatInnen: "Schwierigkeiten beim Lernen von Deutsch", Referentin: Jutta Gorschlüter, Lernberaterin Münster.