Ausflug in den Dyckburgwald - von fliegenden Wesen und einem Säureteich

Foto: Saskia Zeh

Sieben Kinder und Jugendliche haben sich Mitte Juni gemeinsam mit ihren LernpatInnen im Dyckburgwald zusammen gefunden. Nach einem gemeinsamen Picknick stößt die Naturerlebnispädagogin Swantje Kuhlmann zu der Gruppe. Sie nimmt die Gruppe mit auf eine spannende Urwaldreise. 

Bei einem Spiel müssen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in Kleingruppen gemeinsam ein geheimnisvolles Wesen zum Fliegen bringen. Die Herausforderung dabei: das Wesen ist ein rohes Ei und wird am Ende drei Meter tief frei fallen. 

Die Naturerlebnispädagogin beobachtet die Gruppen dabei, wie sie kreative Ideen entwickeln, damit das Ei beim Aufprall nicht zerbricht. „Es dürfen nur Materialien zur Hilfe genommen werden, die der Wald uns bereitstellt“ unterbricht sie eine Gruppe, die sich gerade überlegt einen Berg aus Kleidung zu bauen.

An diesem Waldtag werden nicht nur Eier fliegen, sondern es müssen unter anderem Hühner gefangen und ein Säureteich überwunden werden. In Einzelkäpfermanier gelingt das nicht, das stellen die TeilnehmerInnen in dem Spiel, in dem es darum geht einen imaginären Säureteich mit all seinen Gefahren unversehrt zu durchqueren, sehr schnell fest.

Das Erlebnis nur in der Gruppe stark zu sein, anderen zu vertrauen und Verantwortung zu übernehmen, sind die zentralen Themen bei den Kooperations- und Abenteuerspielen an diesem Tag. Und nebenbei lernen die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen noch etwas über essbare Pflanzen, Heilkräuter am Wegesrand und den Zusammenhang zwischen Regenwürmern und Pommes.