Ein Tag voller Lernen, Begegnung und Freude – Ausflug zum Milchhof Große Kintrup

Im Rahmen des Moduls „Unternehmensführung II – Ein gutes Unternehmen“ an der FH Münster haben wir – Jana, Tessa, Hanne Rieke, Carina, Luna und Alex – uns die Frage gestellt: Wie können wir geflüchteten Kindern eine Freude bereiten – und dabei einen echten Mehrwert schaffen?
Schnell entstand die Idee, eine gemeinsame Unternehmung zu organisieren, bei der die Kinder spielerisch etwas lernen. Unser Ziel war es, ihnen einen Zugang zu Bildung, Gemeinschaft und Teilhabe außerhalb des schulischen Alltags zu ermöglichen. Durch direkte Erlebnisse und persönliche Begegnungen wollten wir nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch das Gefühl von Zugehörigkeit und Wertschätzung stärken.
Nach dem Abwägen verschiedener Möglichkeiten entschieden wir uns für einen Ausflug zum Milchhof Große Kintrup in Münster. Dort sollten die Kinder nicht nur erfahren, woher die Milch kommt, sondern auch echten Kontakt zur Tierwelt erleben. Im Anschluss war ein gemeinsames Picknick mit den Kindern und ihren Betreuer*innen auf einer nahegelegenen Wiese geplant.
Die Organisation verlief erfreulich unkompliziert: Der Milchhof sagte sofort zu, und auch die Schlauberger-Gruppe der GGUA-Flüchtlingshilfe zeigte großes Interesse. Frau Veldkamp unterstützte uns dabei als Ansprechpartnerin mit viel Engagement. Als Sponsor konnten wir schnell das Restaurant M’Oregano aus Ochtrup gewinnen.
Am 17. Mai 2025 war es dann so weit: Wir trafen die Kinder und ihre Betreuer*innen erstmals auf dem Milchhof. Zum Kennenlernen hatten wir kleine Spiele vorbereitet, um das Eis zu brechen. Danach startete die Hofführung – besonders die Kälber sorgten für strahlende Augen. Die Kinder durften sie streicheln und sogar füttern.
Im Anschluss ging es weiter zur Wiese. Dort warteten bereits leckere Snacks und Getränke, bereitgestellt von M’Oregano. Auch die Kinder und Betreuer*innen hatten selbst gemachte Kleinigkeiten mitgebracht, die wir gemeinsam teilten. Gut gestärkt ging es in die aktive Phase: Neben Fußbällen, Frisbees und Springseilen luden weitere Spielsachen zum Austoben ein. Besonders kreativ wurde es beim Bemalen von Jutebeuteln, die die Kinder als Erinnerung mitnehmen durften.
Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Eis – und ein kleines Geschenk: bunte Socken mit Kuh-Motiv, die für viele Lacher und Freude sorgten.
Unser Projekt wurde von allen Teilnehmenden mit großer Begeisterung aufgenommen. Besonders berührt hat uns die spürbare Dankbarkeit der Betreuer*innen und die leuchtenden Augen der Kinder.
Wir sind dankbar, ein solches Herzensprojekt umgesetzt zu haben – und nehmen viele schöne Erinnerungen mit.
Text: Alexander Verveyn
