19–21 Uhr
Bezirksregierung Münster
Domplatz 36
Freiherr-vom-Stein-Saal
Das vom BAMF 2016 initiierte „Integrierte Rückkehrmanagment“ dient dazu, nicht nur Menschen aus sogenannten Sicheren Herkunftsstaaten schnell zur freiwilligen Ausreise zu bewegen – es greift zu kurz und wirft mehr Fragen auf als es Problemlösungen bietet. Auch Innenminister Seehofers „Masterplan Integration“ ist weniger an Bedürfnissen von Menschen als am Prinzip der Abschreckung orientiert. Verunglimpfungen derjenigen, die sich u.a. als Rechtsanwalt für die Rechte von Geflüchteten einsetzen, nehmen zu.
In Münster wird seit den 1990er-Jahren versucht, ein intelligentes Bleibemanagment zu praktizieren, das Humanität und Integration gleichermaßen umfasst. Zielsetzung ist nicht Abschiebung, sondern das Ermöglichen von Zukunftsperspektiven in Münsters Stadtgesellschaft.
Darüber diskutieren:
Andreas Eul (Münsters Aktionsprogramm für MigrantInnen und Bleibeberechtigte zur Arbeitsmarktintegration in Münster und im Münsterland MAMBA)
Katharina Schwartz (Jugendausbildungszentrum JAZ)
Thomas Kollmann (Vorsitzender des Sozialausschusses und Mitglied im Integrationsrat der Stadt Münster)
Impulsreferate:
Jens Diekmann (Rechtsanwalt aus Bonn) zu Anspruch und Wirklichkeit der Bleiberechtsvorschriften
Claudius Voigt (GGUA) zu Bleibeperspektiven und politischer Wille
Veranstaltet vom Runden Tisch für ein Humanitäres Bleiberecht: Stadt Münster / Integrationsrat der Stadt Münster / Amnesty Asylgruppe Münster / Bischöfliches Generalvikariat Münster / Katholisches Stadtdekanat Münster / Evangelischer Kirchenkreis Münster / Cactus Junges Theater / GGUA Flüchtlingshilfe / Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Münster, Der Paritätische / DGB Münsterland / Handwerkskammer Münster / Institut für Theologie und Politik / Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der FH Münster / Institut für Politikwissenschaften der WWU Münster / Internationales Zentrum Die Brücke der WWU Münster
Podiumsdiskussion

Foto: Grunert
