Seit 30 Jahren gibt es einen Abschiebeknast in Büren. Anlässlich dieses traurigen Jubiläums organisieren verschiedene Gruppen und Vereine 2024 eine Veranstaltungsreihe. Damit werfen sie ein Schlaglicht auf Geschichte und Praxis der Abschiebehaft und der Abschiebungen in Nordrhein-Westfalen und anderswo.
Den Auftakt macht eine Online-Veranstaltung:
Di., 23. Januar 2024, 19 Uhr „NRW sperrt ein und schiebt ab“
https://us02web.zoom.us/j/84071143697
In dem moderierten Zoom-Gespräch wird über die 30-jährige Geschichte des Abschiebeknastes Büren und über die Arbeit des Vereins „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.“ berichtet. Daneben wird es aktuelle Informationen über die Diskussion um ein mögliches zweites Abschiebegefängnis in Düsseldorf sowie über die unverhältnismäßige Abschiebepraxis in NRW geben. Anschließend möchten wir gemeinsam diskutieren und überlegen, was den derzeitigen politischen Entwicklungen entgegengesetzt werden kann.
Als Sprecher:innen sind eingeladen:
Frank Gockel, Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.
Sebastian Rose, Abschiebungsreporting NRW
Maria Fechter, Bündnis „Abschiebegefängnis verhindern – in Düsseldorf und überall“
Es laden ein: Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V., Bündnis "Abschiebegefängnis verhindern – in Düsseldorf und überall, Abschiebungsreporting NRW, Bundesfachverband zur Unterstützung von Menschen in Abschiebehaft e.V., Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.

