Stadtspaziergang durch Münster zu den Themen Kolonialismus, Flucht, Migration und Rassismus

Foto: Gesche Hausing (BUNDjugend NRW)

Findet sich in unserer Stadt ein Bezug zu Flucht, die doch so weit weg zu sein scheint? Was hat unser Lebensstil, Konsum und Reichtum mit Flucht und Migration weltweit zu tun? Wo sind Wirkungen ehemals kolonialer Strukturen noch immer im Stadtalltag zu finden? Welche Spuren und Auswirkungen der weltweiten Flucht finden sich hier?

Junge Erwachsene mit und ohne Fluchterfahrung laden zu einem Spaziergang ein, welcher Münster aus einer anderen Perspektive betrachtet und die voran genannten Fragen thematisiert. Dabei soll an verschiedenen Orten gezeigt werden, wie die Themen Kolonialismus, Flucht, Migration und Rassismus im Stadtbild symbolisiert werden. Weiterhin wird anhand interaktiver Methoden verdeutlicht, wie die genannten Themen miteinander verknüpft und in unserer Gesellschaft verankert sind.

Sonntag, 21. und 28. Oktober, 14–16 Uhr
Treffpunkt:
GGUA Flüchtlingshilfe e.V.
Hafenstr. 3–5, Münster


Anmeldungen unter: gahbler(at)ggua.de

Eine Veranstaltung von Multiplikator*innen politischer Bildungsarbeit zum Thema Flucht und Migration des Bildungsprojekts der GGUA Flüchtlingshilfe Münster e.V. in Kooperation mit dem BUNDjugend NRW im Rahmen der Veranstaltungreihe Unfair.Unfrieden.Flüchten – Entwicklungspolitische Veranstaltungsreihe Münster des Beirats für kommunale Entwicklungszusammenarbeit
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Workshopprogramm „Flucht und Asyl“

 

Flucht & Vertreibung bewegen die Welt nicht erst seit dem Sommer der Migration 2015. Zum Gegenstand von Bildungsarbeit wurden diese Themen jedoch selten. Vor diesem Hintergrund gründete sich 210 das Bildungsprojekt „Flucht und Asyl“. Unser Anliegen ist es, hinter die Ursachen von Fluchtbewegungen zu schauen und diese – auch mit einem Blick auf uns selbst – zu problematisieren. Zudem möchten wir für die Lebensbedingungen geflüchteter und fliehender Menschen sensibilisieren. Wir bieten jungen Menschen eine rassismuskritische Perspektive auf Flucht und Asyl an, stärken sie in einer humanitären Haltung und regen zu politischem Denken und Handeln an. In den Workshops werden aus diesem Grund immer auch Handlungsoptionen diskutiert.

Arbeitsweise
Die Workshops werden im Team von zwei Referent*innen durchgeführt. Alle Workshops umfassen sowohl die Vermittlung von Hintergrundwissen als auch sinnlich-erfahrbare Elemente und sind in ihrer Methodik dialogisch-reflexiv und interaktiv angelegt.

Zielgruppen
Schüler*innen, FSJler*innen, BFDler*innen, Jugendgruppen, weitere interessierte Gruppen ohne oder mit wenigen Vorkenntnissen

Mögliche Formate
Die Workshops sind jeweils als 5- bis 6-stündige Einheiten konzipiert. Gerne arbeiten wir aber auch längerfristig mit Ihnen zusammen, bspw. in Form einer AG oder von mehrtätigen Workshops.

Kosten
Das Projekt ist nicht profitorientiert. Gezahlte Honorare finanzieren die Weiterentwicklung des Projekts und fließen in die Förderung der Arbeit der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. Wir bitten Sie, vorhandene Fördermöglichkeiten zu nutzen und im Rahmen Ihrer Möglichkeiten ein Honorar zu zahlen. Sprechen Sie uns einfach an!


Die Workshops

 

… für Schüler*innen von der 5. bis zur 7. Klasse:

 „Flucht – wieso, weshalb, warum?“

Warum flieht jemand und wohin? Wie lebe ich und wie Geflüchtete? Welche Vorurteile gegenüber Geflüchteten begegnen mir und wie kann ich sie entkräften? Diesen Fragen stellen wir uns.


… für Schüler*innen ab der Sekundarstufe II, FSJler*innen etc.:

„Flucht im globalen Zusammenhang“

 Wir zeigen Zusammenhänge zwischen globalen Entwicklungen, nationalen Politiken, dem eigenen Handeln und Fluchtursachen auf und diskutieren sie im Hinblick auf Einstellungen der Teilnehmenden.

„Flucht in Deutschland – zwischen Willkommen und Abwehr“

Wir beleuchten mediale Bilder und politische Reaktionen auf das Thema Flucht von den 90ern bis heute sowie die Frage: Was heißt es, Menschen willkommen zu heißen?

„Ein Blick auf die Lebenssituation Geflüchteter in Deutschland und Europa“

Wir werfen einen Blick auf asylrechtliche Bestimmungen und ihre Auswirkungen auf das Leben Geflüchteter. Dabei finden auch Stimmen Geflüchteter selbst Gehör.

 

 

Mit finanzieller Förderung durch:

                  

 

 

 

Kontakt

Bildungsprojekt „Flucht und Asyl“

Regina Gahbler
Tel: 0251-14486-16