Einzel- und Sprachpatenschaften

Foto: Miriam Leitner

 

Sie unterstützen beim Erlernen der deutschen Sprache, stehen bei der Klärung verschiedener Alltagsprobleme zur Seite oder verbringen gemeinsam Freizeit.

 

Warum Patenschaften?

Die Unterstützung durch ehrenamtliche Patinnen und Paten erleichtert geflüchteten Menschen die Integration und trägt dazu bei, dass sie ein eigenständiges, gesellschaftlich eingebundenes Leben in Deutschland führen können. Zugleich bietet eine Patenschaft die Möglichkeit, andere Kulturen kennen zu lernen, sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

 

Rahmenbedingungen

Nach einem ausgiebigen Erstgespräch, in dem man sich näher kennenlernt, die Organisation und die/der Interessierte sich vorstellen, werden die beiderseitigen Erwartungen, die Möglichkeiten und die Kompetenzen der/des Interessierten besprochen. Anschließend findet ein zweites persönliches Gespräch statt, in dem das beantragte erweiterte Führungszeugnis vorgelegt wird und der/die Freiwillige sich für eine Person, für die er/sie die Patenschaft übernehmen möchte, entscheidet.
Bei einem dritten Treffen findet ein erstes Kennenlernen der/des interessierten Freiwilligen und des Mentees in Gegenwart der Koordinatorin statt. Für den Anfang der Patenschaft werden genaue Absprachen getroffen; eine klar definierte Aufgabe, Festlegung von Ort, Zeit und Tag. Diese Absprachen haben sich im Laufe der Jahre für den Beginn einer Patenschaft als sehr bewährt herausgestellt. Sie helfen u.a. gerade bei sprachlichen Schwierigkeiten, Missverständnissen vorzubeugen. Diese Absprachen und Vereinbarungen können sich im Rahmen der Entwicklung der Patenschaft inhaltlich und auch strukturell je nach Bedarf und persönlichem Kontakt ändern und den Bedürfnissen der beteiligten Personen angepasst werden.
Der zeitliche Rahmen einer Patenschaft umfasst ca. 2–3 Stunden an einem Tag in der Woche. Grundsätzlich sollte die Patenschaft mindestens ein halbes Jahr bestehen, um den geflüchteten Menschen ein gewisses Maß an Kontinuität und Sicherheit zu bieten. Ein längerer Kontakt ist natürlich möglich und wünschenswert.
Als Ehrenamtliche der GGUA können Sie sich bei Fragen oder Problemen jederzeit an die Freiwilligenkoordinatorin wenden und zudem kostenlos an unseren Schulungen, Austauschabenden und Workshops für Freiwillige teilnehmen.

 

Sprachpatenschaften

Grundlegende Voraussetzung, um sich in Deutschland zurechtzufinden und ein neues Leben aufzubauen, ist der Erwerb der Landessprache. Als Sprachpatin oder -pate unterstützen Sie zugewanderte Menschen dabei, Deutsch zu erlernen. Dies kann mit Hilfe von Schulbüchern oder während einer gemeinsamen Freizeitaktivität geschehen.
Manchmal ist eine eher schulische Nachhilfe in der deutschen Sprache gefragt und manchmal geht es nur darum, miteinander Deutsch zu sprechen.
Einige Unterrichtsmaterialien können von uns ausgeliehen werden.

 

Einzelpatenschaften

Einzelpatinnen und -paten unterstützen und begleiten in verschiedenen Alltagssituationen.
Die Patinnen und Paten stehen bei alltäglichen Fragen und Problemen den zugewanderten Menschen zur Seite und unterstützen darin, die richtigen Ansprechpartner für unterschiedliche Probleme zu finden. Sie helfen im alltäglichen Umgang mit öffentlichen Stellen, wie der Schule der Kinder, den Nachbarn oder beim Gang zum Arzt, usw.

Ansprechpartnerin

Barbara Veldkamp

Fon: 0251-14486-22

Mail: freiwillig(at)ggua.de