Rassismus im Gesetz

Zoom-Vortrag und Diskussion am Donnerstag, 25. März 2021, 18 bis 20 Uhr

Die bundesdeutschen Gesetze sind durchzogen von ausländerrechtlichen Sonderregelungen, die nach Staatsangehörigkeit oder Aufenthaltsstatus differenzieren, hierarchisieren und anhand dessen Rechte zuteilen oder absprechen: Arbeitsverbote, Leistungskürzungen oder -ausschlüsse, Wohnsitzauflagen, Sammelunterbringung, Ausschluss der Familienzusammenführung, überfallartige Überraschungsabschiebungen und bestimmte Regelungen im Staatsangehörigkeitsrecht sind dafür nur einige Beispiele.
Die gesetzlichen Ungleichbehandlungen knüpfen vermeintlich an objektive, formale Kriterien wie den Aufenthaltsstatus an. In ihrer Gesamtheit verdichten sie sich jedoch zu einer rassistisch wirksamen Diskriminierung, die sich in der Praxis unter anderem gegen Rom*nja und andere marginalisierte Bevölkerungsgruppen richtet.

Der Vortrag mit anschließender Diskussion soll einen Überblick über diese rechtlichen Regelungen geben.

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Eine Veranstaltung der GGUA-Flüchtlingshilfe im Rahmen der Wochen gegen Rassismus 2021. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Zoom-Raum ist ab 17:30 Uhr geöffnet.

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