"Flucht und Asyl" – Workshops für Schulklassen und Jugendgruppen

Schulprojekt

Eine Gruppe engagierter ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen bietet interessierten Schulen und anderen Jugendgruppen die Durchführung von Workshops für den Unterricht oder die außerschulische Jugendarbeit an, in denen die Themen Flucht und Asyl von der rechtlichen, politischen und sozialen Seite behandelt werden. Dabei werden auch damit verknüpfte Bereiche, wie Rassismus, Nationalismus und soziale Gerechtigkeit angesprochen. Anhand vielfältiger Methoden wird interaktives und erfahrbares Lernen möglich. Ziel ist es, das die Jugendlichen einen ersten Zugang zu der komplexen Thematik erhalten und für strukturelle Benachteiligungen sensibilisiert werden. Gemeinsam werden Konsequenzen für die/den Einzelne/n erarbeitet. Im Ergebnis sollen die Jugendlichen in der Lage sein, einen eigenen Umgang mit den Themen Flucht und Asyl zu finden und eigene Handlungsmöglichkeiten erkennen. 

Ein Eintagesworkshop umfasst 5 Stunden. Die Workshops richten sich an eine Zielgruppe ab der 7ten Klassen.

Wenn Sie Interesse  haben, können Sie sich unter folgender Mail-Adresse melden:

bildungsarbeit@ggua.de

 

Mit finanzieller Förderung durch:

                  

 

 

 

"Rassismus gegen Roma und Sinti – Erkennen, Benennen, Entgegentreten."

Das „Bildungsprojekt Flucht und Asyl“ der GGUA Münster lädt vom 24.03. bis 25.03.2017 im Rahmen der „Münsteraner Wochen gegen Rassismus“ zu einer Fortbildung zu pädagogischen Methoden zum Thema „Rassismus gegen Roma und Sinti“ ein.

Die Fortbildung wird von Referent_innen der Jugendbildungsstätte Kaubstraße durchgeführt. Grundlage der Fortbildung ist das 2012/2014 im Unrast-Verlag erschienene und von der Jugendbildungsstätte Kaubstraße entwickelte Methodenhandbuch zum Thema „Antiziganismus“. Lernziele sind sowohl eine Sensibilisierung für das Thema als auch die Vermittlung der Fähigkeit zur Anwendung der Methoden in eigenen Workshops, Seminaren, Unterrichtsstunden, Projekttagen etc.

Neben Informationen zum historischen und aktuellen Rassismus gegen Roma und Sinti in Europa und Deutschland sowie zur Struktur und Funktionsweise antiziganistischer Ressentiments werden das pädagogische Konzept des Methodenhandbuchs und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt. Im Mittelpunkt der Fortbildung steht dabei stets die praktische Erfahrung. Hierzu werden in ergebnisoffenen Übungen Situationen geschaffen, die die Teilnehmenden mit kontroversen Positionen, Einstellungen und Bedürfnissen konfrontieren und zu eigenen Stellungnahmen herausfordern. Den Teilnehmer_innen wird ermöglicht, erlernte und vertraute Bilder, Vorstellungen und Annahmen differenziert zu betrachten, Perspektivwechsel vorzunehmen und so neue Erfahrungen zu sammeln.

Wo?     GGUA Münster, Hafenstraße 3-5 (2. Etage)
Wann? Freitag, 24.03., 15:00-20:00 bis Samstag, 25.03., 9:30-17:00
Wer?    Lehrer_innen, Pädagog_innen und politische Bildner_innen. Die Veranstaltung ist grundsätzlich für alle Interessierten offen.

Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Diese sowie Rückfragen bitte an Dorothea Nolden (bildungsarbeit(at)ggua.de) richten.

Informationen zu den Referent_innen gibt es hier: methodenhandbuch-antiziganismus.de/Team

 

Die Veranstaltung wird durchgeführt mit Förderung durch die Amadeu-Antonio-Stiftung.

 

 

"Lebenswert für alle? Lebensrealität von Geflüchteten in Deutschland und Münster" – Workshops am 11./12.03. und 18./19.03.2016

In dem zweitägigen Workshop werden wir auf interaktive Weise die Lebensrealität und rechtliche Situation von Geflüchteten in Münster betrachten, die mediale Debatte um Fluchtbewegungen nach Deutschland in den Blick nehmen sowie Perspektiven auf die hiesige „Willkommenskultur" kennenlernen.

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten mit keinen oder wenigen Vorkenntnissen. Um eine Anmeldung wird gebeten.

 

Termine:
Workshop 1: 11.03. 16-20 Uhr UND 12.03.2016 10-17 Uhr
Workshop 2: 18.03. 16-20 Uhr UND 19.03.2016 10-17 Uhr

Die beiden Workshop-Wochenenden werden jeweils inhaltsgleich gestaltet.

 

Anmeldung:
Dorothea Nolden
bildungsarbeit(at)ggua.de

 

Veranstaltungsort:
GGUA Münster
Konferenzraum 2. Etage
Hafenstraße 3-5
48153 Münster

 

Die Veranstaltungen finden im Rahmen der Münsteraner Wochen gegen Rassismus statt. 

 


"Flucht, Asyl und mein Handy" – Workshops am 31.10./1.11. und 21./22.11.2014

Das Bildungsprojekt der GGUA führt im Herbst zwei Workshops durch. In den Workshops geht es um die Themen Flucht, Asylpolitik und globale Zusammenhänge. Sie richten sich an alle Interessierten ohne oder mit nur geringen Vorkenntnissen zu diesen Themen.

Workshop 1:
Einführung: Situation von Flüchtlingen in Deutschland, Asylpolitik und Widerstand

Fr. 31.10., 15-20 Uhr und Sa. 01.11., 10-18 Uhr
(verbindliche Anmeldung bis zum 20.10.)
Asylverfahren, Duldung, Abschiebung, Dublin-Verordnungen – Was ist das, wie läuft das und was bedeutet es für die Betroffenen? Wir werfen außerdem einen Blick auf aktuelle Protestbewegungen.

Workshop 2:
Neokolonialismus und Fluchtursachen
Fr. 21.11., 15-20 Uhr und Sa. 22.11., 10-18 Uhr

(verbindliche Anmeldung bis zum 10.11.)
Welthandel, internationale Politik, individuellen Konsum und globale Migration im Zusammenhang denken.


Ort: Medienforum Münster e. V., Verspoel 7
Teilnahmegebühr: ca. 5 € pro Workshop nach Möglichkeit
Anmeldung unter: bildungsarbeit@ggua.de oder 0251/144860
Beide Workshops können unabhängig voneinander besucht werden. Die Teilnehmer_innenzahl ist auf 15 begrenzt.

Die Workshops werden durchgeführt mit finanzieller Unterstützung durch die Engagement Global gGmbH.

 

 

[Auf den gedruckten Plakaten und Flyern zu den Workshops haben sich leider zwei Fehler bei den Terminen eingeschlichen. Korrekt sind die Daten so, wie sie hier stehen: Fr. 31.10. & Sa. 1.11. bzw. Fr. 21.11. & Sa. 22.11.]

 

 

öffentlicher Workshop "Flucht und Asyl"

Seit 2011 gibt es bei der GGUA Flüchtlingshilfe das Bildungsprojekt „Flucht und Asyl“, das Workshops für Jugendliche zum Thema anbietet. Am 30.11. und 01.12.2012 fand der erste zweitägige Workshop des Bildungsprojektes statt, zu dem sich Einzelpersonen anmelden konnten. Die insgesamt 15 Teilnehmenden und die beiden Teamerinnen beschäftigten sich in angeregter Atmosphäre und anhand vielfältiger Methoden mit Themen rund um „Flucht und Asyl“: Es wurden Begriffe gesammelt und darüber diskutiert, ein Film über die Behandlung Asylsuchender durch die Ausländerbehörde geschaut, bei einer Übung und anhand von Texten globale Zusammenhänge und Ungerechtigkeiten beleuchtet, und Informationen zu rechtlichen Hintergründen (Asylverfahren, Aufenthaltspapiere, Asylbewerberleistungsgesetz) gesammelt. Die Gruppe wuchs schnell zusammen und beteiligte sich an intensiven Diskussionen, die aufgrund der verschiedenen Vorerfahrungen der Teilnehmenden für alle sehr bereichernd waren. Zum Schluss versuchten die Teilnehmenden, einmal Abstand zu nehmen von der aktuellen Situation und weiterzudenken: Was ist möglich? Wie könnte es noch sein? Die Teilnehmenden erarbeiteten in Gruppen kleine Szenen zu den Fragen: Wie wird die Situation in 30 Jahren sein? Wie wäre das genaue Gegenteil der aktuellen Situation? Wie sähe die Situation bei krasser Überspitzung der aktuellen Tendenzen aus? Wie würdet ihr einem Außerirdischen die aktuelle Situation erklären?

Durch die intensive Beschäftigung mit den Themen fassten die Teilnehmenden Mut, auch anderswo darüber zu diskutieren und Stellung zu beziehen und zeigten sich interessiert und motiviert, sich weiter damit auseinanderzusetzen und zu engagieren. Auf geht’s!

 

dieser Workshop wurde durchgeführt mit finanzieller Unterstützung des BMZ