
Unsere Beratung für Flüchtlinge und MigrantInnen in Münster dreht sich um alles, was im Alltag Probleme bereitet: der Aufenthalt, das abgelehnte Asylverfahren, die Arbeitssuche, Ärger mit der Arbeitsagentur oder dem Sozialamt, die Wohnungssuche. Zwei hauptamtliche BeraterInnen nehmen sich Zeit, das Problem zu analysieren und gemeinsam mit dem Ratsuchenden eine Lösung zu finden.
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MAMBA ist der Münstersche Beitrag zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt.
Mit 28 weiteren Netzwerken in Deutschland ist MAMBA Teil des Nationalen Integrationsplans der Bundesregierung und wird seit November 2010 in der zweiten Förderphase durch den Europäischen Sozialfonds und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. mehr
Das TIB Café (Treffen- Information- Beratung) bietet Flüchtlingen und Migranten konkrete Unterstützung und Beratung bei der Arbeits- und Wohnungssuche an. PraktikantInnen und Ehrenamtliche begleiten die Klientel in die hauptamtliche Beratung zu arbeitsrechtlichen und sozialrechtlichen Fragen, um sie dann in Bewerbungsverfahren zu unterstützen oder/ und zu nentsprechenden Einrichtungen, z.B. Bildungsinstitutionen, Agentur für Arbeit, zu begleiten. Das TIB Café findet montags von 9 – 12 Uhr als offener Treff in der GGUA statt. Während der Woche können Einzeltermine zur weiteren Unterstützung vereinbart werden. mehr
Haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die mit und für Flüchtlinge arbeiten, sind darauf angewiesen, immer auf dem neuesten Stand der Gesetzeslage zu sein. Gleichzeitig ändern sich die Gesetze und ihre Auslegung ständig. Das Projekt "Q - Qualifizierung der Flüchtlingsberatung" hilft bei der Weiterbildung: mit Seminaren, Schulungen, Fortbildungen...

Eine große Anzahl der Flüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien ist seit vielen Jahren in Deutschland; sie kamen bereits Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre auf der Flucht vor den Kriegen und Unruhen in Jugoslawien, viele andere 1999/2000 in Zusammenhang mit dem Kosovokrieg. Diese Menschen, oftmals Familien mit mehreren Kindern, sind gesellschaftlich seit Jahren faktisch integriert, aber ohne sicheren Aufenthalt und mit unsicherer oder aussichtsloser Perspektive, in der Regel wird ihr Aufenthalt lediglich geduldet. Den meisten fällt es schwer, sich ernsthaft mit ihrer Situation, erst recht mit der Option einer Aufenthaltsbeendigung und Rückkehr, zu befassen. Umso wichtiger und notwendiger ist es, dieser besonderen Flüchtlingsgruppe eine individuelle, intensive Beratung und Betreuung anzubieten.
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Seit Januar 2003 bietet die GGUA neben der etablierten regionalen Flüchtlingsarbeit in der Stadt Münster auch Verfahrensberatung für Asylsuchende in der Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen (ZUE) in Schöppingen / Kreis Borken an. Da Flüchtlinge in der ZUE in aller Regel erst kurz in Deutschland sind und am Anfang ihres Asylverfahrens stehen, hat die Asylverfahrensberatung andere Schwerpunkte als die Perspektivberatung in Münster.
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Das Schicksal von Flüchtlingsfrauen ist oft geprägt durch spezielle Problemlagen, die nur innerhalb dieser Gruppe oder hier sehr ausgeprägt auftreten, und sie zu besonders schutzwürdigen Personen machen. Zu diesen Problemen gehören Traumatisierung und geschlechtsspezifische Verfolgung (z. B. Folter durch sexuelle Gewalt / Vergewaltigung, Genitalverstümmelung). Aufgrund der Herkunftsländer – etwa zwei Drittel stammen aus den Ländern Schwarzafrikas – und ihres jungen Alters kommen bei den in der ZUE Schöppingen untergebrachten allein reisenden Flüchtlingsfrauen zwei Problemlagen extrem gehäuft hinzu: HIV-Infizierung (seltener AIDS-Erkrankung) und Frauenhandel bzw. (Zwangs‑)ProstiÂtution. Für allein stehende Frauen gibt es daher in der ZUE Schöppingen ein spezielles Beratungsangebot.
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Regelmäßig informieren wir in unserer Sendung „Radio Fluchtpunkt“ über aktuelle Themen der Flüchtlings- und Asylpolitik. Unterstützt werden wir hierbei von der Radiowerkstatt des Medienforum Münster e.V.
Die Ausstrahlung erfolgt - im monatlichen Wechsel mit "Kurdistan aktuell" - jeweils am 4. Montag des Monats um 20:04 Uhr auf 95,4 & Kabel 91,2 MHz.
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In dem "Schlauberger"-Projekt arbeiten Ehrenamtliche mit Kindern mit Flucht- und Migrationshintergrund zusammen. In sogenannten Lernpatenschaften machen sie gemeinsam Hausaufgaben, üben Deutsch, erzählen und lesen gemeinsam.
Unser Anliegen dabei ist es, dem Ungleichgewicht im deutschen Bildungssystem entgegen zu treten und aktiv etwas für die Chancengleichheit und gegen die Benachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund zu tun. -> mehr

Die GGUA geht in die Schule: Eine Gruppe engagierter ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen bietet interessierten Schulen die Durchführung von Workshops für den Unterricht an, in denen die Themen Flucht und Asyl von der rechtlichen, politischen und sozialen Seite behandelt werden.
Allgemeine Beratung:
Mo: 15-18 Uhr
Di: 9-12 Uhr
Do: 15-18 Uhr
Formularsprechstunde:
Mi: 9-12 Uhr
Wir bedanken uns für freundliche Unterstützung bei Bäckerei Cibaria, die jeden Mittwoch eine kostenlose Brotausgabe in der GGUA ermöglicht.
Wir bedanken uns bei den Westfälischen Nachrichten für kostenlose Zeitungsexemplare für unsere KlientInnen.